Der Hundeführer
Der Größteil der Mitglieder in der ÖRHB sind Hundeführer. Der HF und sein Vierbeiner sollten sehr gut miteinander harmonisieren. Der Mensch muss lernen seinem Hund zu vertrauen und sich auf dessen Fähigkeiten und Arbeitswillen zu verlassen. dies ist besonders im Einsatz wichtig da der Hund selbstständig suchen sollte und dabei nicht immer im Blickfeld des HF ist. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, ist ein regelmäßiges Training, sowie Schulungen sehr wichtig.
Obwohl im Einsatz meist ein Helfer bzw. Gruppenkommandant die Koordination übernimmt sollte sich auch der HF in den Bereichen Einsatztaktik, Funk und Karte auskennen.


Folgende Ausbildungsmöglichkeiten stehen dem Hundeführer und dem Hund zur Verfügung:
• Eignungsprüfung
Grundlegende Unterordnungsübungen, einige Geräte und eine kleine Suche
• Flächenprüfung: Stufe A und B
Eine Fläche bestimmter Größe muss nach mind. 2 Personen abgesucht werden, verschiedene Geräte, Unterordnung (Niveau etwa BGH 2)
• Fährtenprüfung: Stufe A und B
Hier muss eine Fährte mit unterschiedlicher Länge und mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden abgesucht werden. Auch die Geräte und die Unterordnung werden geprüft.
• Trümmerprüfung: Stufe A und B
Hier werden verschiedene Personen in einem Trümmergelände gesucht, auch verschiedene Geräte und die Unterordnungsübungen müssen beherrscht werden.
• Lawinenprüfung: Stufe A und B
Unter der Schneedecke verschüttete Personen werden gesucht, Unterordnung, auch Arbeit mit dem Lawinenpieps (bei hoher Schwierigkeitsstufe) muss beherrscht werden.
• Wasserrettung: Stufe A und B
Jede der Prüfungen besteht aus den drei Disziplinen Nasenarbeit, Unterordnung und Gewandtheit.
Die verschiedenen Stufen in den Prüfungsarten geben den jeweiligen Schwierigkeitsgrad an.
Hier können Sie sich die aktuelle Prüfungsordnung herunterladen. In dieser stehen genauere Informationen über die Unterordnung, Gewandtheit und den jeweiligen Spaten der Sucharten.
